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1. Bodenfeuchtigkeit
ist das im Erdreich vorhandene, kapillar gebundene Wasser. Eine Belastung dadurch ist
grundsätzlich vorhanden.
2. Nichtdrückendes Wasser
ist Oberflächen-, Schichten-, oder Sickerwasser, das keinen hydrostatischen Druck ausübt.
3. Drückendes Wasser
sind Grundwasser, sowie aufstauende Oberflächen- und Schichtenwasser, die ebenfalls einen
hydrostatischen Druck ausüben.
4. Hygroskopische Feuchte
auch Sorption, ist die Eigenschaft poröser Materialien, die
Wassermoleküle aus der Luftfeuchtigkeit in den Kapillarwänden
anzulagern. Es stellt sich somit ein Gleichgewicht
zwischen Mauer und Luftfeuchte ein, die Ausgleichs- oder
Gleichgewichtsfeuchte. Bei vorhandenen wasserlöslichen Salzen erhöht
sich durch deren Hygroskopizität diese Feuchte erheblich.
5. Kondensation
tritt auf, wenn an kalten Stellen oder Gegenständen die Luft so weit
abgekühlt wird, dass an dieser Stelle die rel. Luftfeuchte die 100 %
überschreiten würde. Bevorzugt sind dies Fensterlaibungen, Ecken an
Außenwänden Kältebrücken usw. Diesen Vorgang bezeichnet man
landläufig auch als Schwitzen. Kellermauern mit Erdkontakt haben oft
sehr niedrige Oberflächentemperaturen. Durch falsches Lüften der Kellerbereiche im Sommer
können sich dann größere Mengen an Schwitzwasser auf den Mauern niederschlagen. Dies wird
oft mit Undichtigkeit oder aufsteigender Feuchte verwechselt.
Diese Kondensfeuchte, die auch eine Grundlage für das Schimmelwachstum ist, kann heute
dauerhaft beseitigt werden.
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